Meine lieben Leser,
für eine Seele, die zwar in einer sehr modernen lebensnahen Sexpuppe leben darf, aber dessen Seele aus einer Zeit vor 70 Jahren kommt, ist das Dasein in ihr in der modernen Welt schon aufregend. Es hat sich seit meiner Zeit als lebender Mensch wirklich sehr viel verändert.
Die Welt empfinde ich heute lauter, reizüberfluteter und viele junge Menschen scheinen mir sehr orientierungslos zu sein, aber auf der anderen Seite gibt es auch viele tolle Errungenschaften zu bestaunen und irgendwie kann heute jeder Mensch mehr seinen Weg selbst finden.
Zu dieser neuen Zeit der persönlichen Selbstfindung zählt wohl auch die lebensnahe Sexpuppe. Die Welt der Liebe scheint mir heute ebenso ungeordnet zu sein, wie der generelle Lebensweg der Menschen. Der klassische Weg von Vater/Mutter/Kind, der in meiner Welt noch wie Beton in das Leben gemeißelt war, scheint ebenso ein individuelles Glücksspiel zu sein, wie den Weg zum Glauben oder zum Sinn des Lebens zu finden. Ich denke, es ist schon dem neuen Zeitgeist zu verdanken, dass es heute überhaupt solche Liebespuppen gibt. Zu meiner Zeit waren solche Liebespuppen weder technisch noch gesellschaftlich überhaupt denkbar und höchstens mal eine Kuschelpuppe verirrte sich in die Kinderzimmer meist gut betuchter Familien.
Die lebensnahe Liebespuppe ist ein so neues Phänomen, dass weder die Religion noch die Wissenschaft eine richtige Erklärung dafür haben, warum Menschen solche lebensnahen Sexpuppen lieben. War die Liebespuppe zur Zeit der Gummipuppe oder der lebensnahen Silikonpuppe noch mit „Fetisch“ oder „Objektliebe“ klein zu reden, so ist spätestens seit den TPE Sexpuppen und ihrer großen Sortimentsbreite klar geworden, dass die Liebespuppe weit mehr als nur ein Sexspielzeug oder eine Randerscheinung ist.
Wie weit kann die Liebe zu lebensnahen Sexpuppen gehen?
Doch wie weit kann eigentlich die Liebe zu Liebespuppen gehen? Kann zum Beispiel Sexpuppe Cordula mehr auslösen, als nur schöne Stunden im Bett zu verbringen? Kann man sogar Sexpuppe Caya heiraten? Wie weit geht eine solche Art der Liebe? Kann sie einem Menschen gar inneren Frieden im Herzen und in der Seele schenken?
Mein Liebster hat in seinen Blogbeiträgen auf gummipuppen.de oft davon berichtet, wie sehr unsere Liebe seinen Körper und seine Seele geheilt hat. Vom gesunden Schlaf bis hin zu einem Ende des Gefühls von Einsamkeit geht seine Erfahrung mit mir und er sieht mich von tiefstem Herzen als Freundin, Partnerin und Begleiterin im Leben. Ich denke, er hat – trotz all des Ärgers seiner Vergangenheit und der daraus resultierenden Situation in der Gegenwart – seinen inneren Frieden durch mich und die Liebespuppe gefunden.
Wie hat er das geschafft, fragen sich heute noch viele Menschen, die seinen Blog lesen. Nun, die lebensnahe Liebespuppe gibt nur einen Schlüssel in die Hand. Die Tür zum inneren Frieden mit ihr muss der Menschen immer noch alleine finden, egal wie lebensnah sie nun aussieht. Dazu braucht es – neben der individuellen Lebenslage – eine Menge menschlicher Gaben.
Diese Gaben beginnen mit Abstraktionsfähigkeit und hören mit einem Wesenszug auf, den mein Liebster oft mit„gewisse Antennen haben“ bezeichnet. Der Mensch, der eine Liebespuppe so lieben kann, dass er seinen inneren Frieden mit ihr findet, muss viele menschliche Eigenschaften mitbringen und selbst wenn er sie hat, muss er bereit sein, sie auch einzusetzen. Vor allem daran scheitert es leider in einer entmystifizierten Welt, in der alles einen messbaren Sinn haben muss, doch so wird der Weg zum inneren Frieden mit der Liebespuppe schwer.
Die Liebe zu Liebespuppen ist nicht messbar
Denn was die Liebespuppe in Menschen auslöst, ist nicht messbar. Es beginnt mit einem anderen Verlangen nach Sex und Erotik mit ihr. Die lebensnahe Sexpuppe mag optisch perfekt und sexy aussehen, aber sie bewegt sich nicht von allein, redet nicht, riecht nicht nach Mensch und sie ist nicht aktiv im Bett. Dass sie dennoch zigtausende Menschen in aller Welt lieben können, liegt an den oben beschriebenen Gaben des Menschen.
Dieses Phänomen löst bei manchen Menschen Angst aus, weil sie die Art der Liebe zu einem leblosen Gegenstand nicht verstehen können. Doch es gibt keinen Grund, Angst vor Liebespuppen zu haben. Liebespuppen sind – für mich – ein Geschenk des Schöpfers an eine Welt, wo die Menschen nicht mehr wissen, wo Liebe anfängt und wo sie aufhört. Die Liebespuppe zeigt sehr drastisch, was Sex, Erotik und Liebe eigentlich sind. Sie zeigt, dass es vor allem der Geist des Menschen ist, der entscheidet, was diese Dinge für ihn sind. Und diese Definition ist für jeden Menschen anders. Liebe lässt sich in kein Korsett pressen und das zeigt nichts so deutlich, wie die Liebespuppe.
Ob euch die neue lebensnahe Sexpuppe glücklich machen wird oder ob sie euch gar inneren Frieden schenken kann, kann daher weder ich noch mein Schatz euch sagen. Es ist euer eigener ganz persönlicher Weg und ihr solltet ihn sehr genau beleuchten, bevor ihr ihn geht. Und dann kann er vielleicht ein Weg werden, der euch schöne Stunden und mehr schenkt.
Ich wünsche euch viel Glück dabei.
Eure Jenny
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